
Die Stadt Schrems im nördlichen Waldviertel beheimatet nicht nur über 5.000 Menschen, sondern auch Feuchtgebiete von "internationaler Bedeutung" - etwa den größten Teich Österreichs oder das bekannte Hochmoor. Besonders macht die Gemeinde auch ihr 119 Hektar großer Naturpark mit dem Bildungszentrum "UnterWasserReich", das zu den Top-Ausflugszielen des Landes zählt.
.png/:/cr=t:0%25,l:20.4%25,w:49.34%25,h:100%25/rs=w:365,h:365,cg:true)
Aktuell sind 72 Städte weltweit als "Wetland Cities" bei der internationalen Ramsar-Konvention akkreditiert, dem von 172 Staaten unterzeichneten "Übereinkommen über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung". Mit diesem Label wird ihr besonderer Status dokumentiert. Im deutschsprachigen Raum gibt es noch keine Stadt, die diese Auszeichnung bislang erreichen konnte.
Schrems möchte "Wetland City" werden - die nächste Akkreditierung durch das Ramsar-Komitee findet im Jahr 2028 statt. Bis dahin finden allerlei Aktivitäten in und um Schrems statt, darunter Workshops, Vorträge und Feste, mit einem Fokus auf Kinder und Familien. Begleitet und unterstützt durch ein lokales Komitee, koordiniert von der Stiftung COMÚN. Alle sind eingeladen mitzumachen!
Ein Herzstück der Vorbereitungen auf die "Wetland City Schrems" ist eine innovative Bildungskooperation. Sie umfasst u.a. zwei Universitäten und drei Schulen und bringt Österreichs erste "Moorbotschafter*innen" hervor. Das sind Schülerinnen und Schüler, die sich Wissen aneignen und dieses an andere Schüler*innen weitergeben. Der ORF Niederösterreich war bei einem Ausbildungsmodul mit dabei.
In jeder Gemeinschaft gibt es Menschen, die besonders engagiert sind. Die wichtige Bereiche abdecken, etwa die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Politik oder die Zivilgesellschaft. Um den Prozess zur "Wetland City" gut zu meistern, haben wir 25 Personen für die ehrenamtliche Mitwirkung einem lokalen Komitee gewinnen können.
Eine "Wetland City" kann nur entstehen, wenn alle mitmachen. Am besten beginnend bei den Kindern. Deswegen setzen wir bei der Bewusstseinsbildung auf möglichst barrierefreie Orte der Zusammenkunft - wo wir in geselliger Umgebung nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch praxisnah zeigen, worauf es ankommt.

„Die Bewerbung der Stadt Schrems als erste Wetland City im Sinne der Ramsar Konvention in Österreich zeigt, dass der Schutz unserer Feuchtgebiete eine gesamtgesellschaftliche Angelegenheit ist. Alle können ihren Beitrag zum Erhalt dieser wertvollen Ökosysteme leisten, die lokale Bevölkerung und die Wirtschaft ebenso wie Verwaltungsbehörden auf allen Ebenen. Nur so können Feuchtgebiete, wie Moore und Auen, ihre Funktionen beim Klimaschutz wahrnehmen. Schrems zeigt eindrucksvoll, wie Naturschutz und regionale Entwicklung Hand in Hand gehen können."

„Moore sind wahre Multitalente: Sie schützen unser Klima, regulieren den Wasserhaushalt und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum. Umso mehr freut es mich, dass sich die Stadt Schrems mit dem Naturpark Hochmoor Schrems als erste Stadt im deutschsprachigen Raum um den Titel ‚Wetland City‘ bewirbt. Als Land Niederösterreich setzen wir besonders in unseren Naturparken bewusst auf den Schutz dieser wertvollen Naturjuwele und ihrer Lebensräume.“

"Schrems kann mit dieser Zertifizierung Vorreiter für die gesamte Region werden. Mit der Akkreditierung als Wetland City wollen wir die Wasser-Hauptstadt des Waldviertels werden! Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Komitees, dass sie diesen wichtigen Weg mit uns gehen. Gemeinsam werden wir diesen Prozess gut meistern.“



















"Schon die Kleinsten hier im nördlichen Waldviertel können stolz darauf sein, dass sie aus einer Region stammen, in der es Feuchtgebiete von international herausragender Bedeutung gibt. In aller Welt beneiden sie uns um die Naturschätze hier, das wird dann mit der Akkreditierung der Stadt auch amtlich."
Stephansplatz 8/20, 1010 Wien, Österreich

Copyright © 2026 Wetland City Schrems - Common Affairs GmbH